Zu Beginn des Jahres 2026 hat sich die Energiedebatte entscheidend verändert. Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen sich für dezentrale Energieversorgung vor Ort entscheiden sollten. Es geht vielmehr darum, wie schnell sie dies umsetzen können und mit wem.
In ganz Großbritannien und Europa agieren Unternehmen in einem komplexeren Energieumfeld als je zuvor. Volatile Großhandelspreise, Netzengpässe, strengere CO2-Ziele und zunehmender Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie kommen zusammen. Gleichzeitig verändern sinkende Zinsen und ausgereiftere Finanzierungsstrukturen die Wirtschaftlichkeit der Eigenerzeugung, wodurch langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) und dezentrale Energieanlagen wesentlich attraktiver werden als noch vor wenigen Jahren.
Es wird immer deutlicher, dass dezentrale Energieversorgung nicht mehr nur ein Zusatz zur Nachhaltigkeit ist. Sie entwickelt sich schnell zu einem strategischen Betriebsmittel.