Die Sytner Group stand vor einer komplexen Herausforderung im Zusammenhang mit ihrem Immobilienportfolio: Wie lassen sich die CO₂-Emissionen in einem großen und vielfältigen Bestand an energieintensiven Einzelhandelsstandorten weiter senken, ohne dabei die betriebliche Effizienz, die Markenstandards und das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen?
Da zahlreiche Filialen mit verlängerten Öffnungszeiten arbeiten und einen erheblichen Strombedarf haben, musste die Lösung skalierbar, kosteneffizient und technisch ausgereift sein. Entscheidend war, dass sie mit den langfristigen Nachhaltigkeitszielen der Gruppe im Einklang stand, ohne die Ästhetik der Standorte, die Betriebskontinuität oder die Bauqualität zu beeinträchtigen. Im Jahr 2023 investierte die Gruppe 620.000 £ in drei groß angelegte Photovoltaik-Dachprojekte und steigerte damit den Anteil des selbst erzeugten Stroms auf 3,4 %. Eine weitere Investition von über 2 Millionen £, die 2025 in Angriff genommen wird, wird diesen Anteil bis Ende 2026 auf etwa 8 % erhöhen.
Neben der Stromerzeugung vor Ort hat Sytner bis Ende 2024 in seinen Autohäusern 1.247 Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert, die mehr als 2,3 Millionen kWh Strom lieferten – genug, um etwa sieben Millionen elektrische Meilen zurückzulegen und rund 2.000 Tonnen CO₂ einzusparen.